Paragliding

Auf dem Video, welches Paratech für die Präsentation ihrer Schirme verwendete, sieht man das Fluggebiet Fanas an einem ruhigen Herbstag.Piloten mit dem P-43 und dem P-26 zeigen, wie unbeschwerte Flüge über dem Vorderprättigau aussehen.

Peace of mind!

Danke an Paratech für die Genehmigung dieses Videos.

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Fluggebiet
Fanas ist ein sehr beliebtes, vielseitiges Fluggebiet mit hervorragender Thermik. Es sind Streckenflüge bis Arlberg, Innsbruck, Bozen, ins Liechtenstein und Rheintal möglich.

Am 13.05.2008 gelang Alfredo Studer ein 236 km FAI -Dreieck auf einem Stratus 7. Die Strecke führte über Klosters, Sedrun und Walenstadt zurück nach Fanas.

Am gleichen Tag gelang auch Günter Klaus aus Deutschland ein 229 km geschlossenes FAI-Dreieck auch mit einem Swing Stratus 7. Dieser Flug gilt sogar als Deutschlandrekord. (Quelle: www.dhv.de )

Die Infrastruktur für die Fliegerei ist optimal:

Muss man bei der Talstation warten, nimmt man am besten auf der Terrasse des Gasthaus Alpina einen Imbiss zu sich. Wer schon bei der Bergstation ist und findet, die Thermik sei noch ein wenig zu schwach , der geniesst die Sonne beim Bergrestaurant Sassauna und beobachtet die bereits gestarteten Schirme.

Anreise:
Zuerst gilt es, die Talstation der Seilbahn zu erreichen. Wer mit dem Auto von Grüsch her kommt (siehe Anfahrt), folgt einfach den Markierungen bis zur Seilbahn. Wer mit dem Zug reist, steigt am besten in Schiers aus und fährt mit dem Bus nach Fanas (siehe Fahrplan).

Startplätze

An drei verschiedenen Orten bieten sich Startmöglichkeiten. Die bequemste Art, unmittelbar neben der Bergstation befindet sich das Eggli (1695 m ü.M.). Dieser Startplatz ist bei Südost-, Süd- und nicht zu starkem Südwestwind empfehlenswert.

 

 

Die beiden anderen Plätze befinden sich auf dem Höreli (1800 m ü.M.), welches man nach einem kurzen Fussmarsch erreicht. Einer davon ist in Richtung der Seilbahn und sehr bequem zum Starten. Dieser eignet sich bei gleichen Windverhältnissen wie das Eggli. Beim anderen startet man Richtung Norden. In dieser Richtung liegt auch das Wildschutzgebiet, weshalb die Piloten kurz nach dem Start nach links abdrehen und frühestens am Nordhang linkerhand mit dem soaren beginnen sollten, also über dem Grat Höreli – Ochsenstein. Der Nordstartplatz eignet sich bei Nordwest-, Nord- und Nordostwinden.

Als weitere Startmöglichkeit bietet sich da auch der Sassauna (2307 m ü.M.) an. Ob man diesen mit Toplanding oder mit einem hike erreichen will, kann jeder für sich entscheiden.

Landen

In Fanas:
Falls man die thermischen Aufwinde verpasst hat und nochmals mit dem Bähnli hoch möchte, kann man in Fanas landen. Der Landeplatz (a), befindet sich etwa 200 m oberhalb der Talstation. Er ist ausgesteckt und mit einem Windsack signalisiert.

 

In Grüsch:
In Grüsch befinet sich der Landeplatz (b) am östlichen Dorfende bei der Einmündung der Lokalstrasse in die Hauptstrasse. Es ist dort auch meistens ein Windsack aufgestellt. Bitte nur auf kurz geschnittenen Wiesen landen.

Passagierflüge und Flugschule:
Information über die Ausbildung zum Gleitschirmpiloten gibt es natürlich auch online. Auch wer Interesse an einem Passagierflug hat oder jemandem einen schenken möchte, kann sich unter der homepage Flugschulcenter Grischa erkundigen.
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