Seilbahn

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Die Kamera zeigt in Richtung SW


Machen Sie einen Ausflug in dieses herrliche Wandergebiet. Die Seilbahn fährt Sie während des ganzen Jahres in 13 Minuten zum Maiensäss Eggli auf eine Höhe von 1700 m.ü.M., wo Sie bei einem gemütlichen Trunk oder einem guten Plättli auf der Terrasse des Bergrestaurants Sassauna das wunderbare Panorama geniessen können. Wanderwege für jeden Geschmack führen von dort wieder zurück nach Fanas.  Auch der Blumenweg startet bei der Bergstation.

Platzreservation:

Tel. 081 325 19 39

An schönen Sonntagen ist Voranmeldung sehr zu empfehlen. Auch werktags können Sie Ihre Fahrzeit telefonisch vereinbaren;
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Parkplätze stehen bei der Seilbahn bis 12 Stunden gratis zur Verfügung.
Postautoverbindung Schiers – Fanas:
siehe Fahrplan

  • Ganz in der Nähe befindet sich noch eine weitere Seilbahn. In der Bündner Herrschaft führt diese von Malans aus bis auf 1800 m.ü.M., auf die Höhe des Mittelsässes.

Geschichte der Seilbahn

Die Vorwinterungen und Maiensässe oberhalb des Dorfes waren lediglich durch einen steilen Schlittenweg erschlossen. Es reifte deshalb der Wunsch, diese Erschliessung zu verbessern, entweder durch einen Fahrweg oder eine Seilbahn.

Am 6. Juli 1947 beschloss die Gemeindeversammlung mit grossem Mehr, die alte Militärseilbahn hinterhalb Schuders zu kaufen. Im Jahre 1949 wurde die Bahn gebaut und als reine Materialtransportbahn in Betrieb genommen. Die Baukosten beliefen sich auf
80’000 Franken, abzüglich 50 % Subventionen.

Der Wunsch, auch Personen befördern zu dürfen ging erst nach der Abnahme durch den Kanton am 4. Oktober 1951 in Erfüllung. Die Bahn durfte aber nur von Personen benützt werden, welche dringende und nötige Arbeiten auf den Maiensässen oder den Alpen ausführen mussten. Strengstens untersagt blieb die Benützung der Bahn für Sport und Vergnügen.

Im Jahre 1953 wurden die ersten Fahrkarten eingeführt, sodass anzunehmen ist, dass die Bahn ab diesem Zeitpunkt der allgemeinen Personenbeförderung offen stand. Aus sicher-heitstechnischen Gründen wurde sie aber bereits 1959 wieder abgesprochen.

Erneut stand die Frage eines Strassenbaues in die Maiensässe zur Diskussion und wieder entschied sich die Gemeindeversammlung am 4. Febr. 1960 mit 49 zu 5 Stimmen für den Bau einer neuen Bahn. Kosten des vollständigen Neubaues 700’000 Franken, abzüglich 350’000 Franken Subventionen und 40’000 Franken Grundeigentümerbeiträge.
Kapazität: 4 Personen oder 800 kg Material, Inbetriebnahme im Dezember 1964.

Die technische Entwicklung machte auch im Seilbahnbau riesige Fortschritte, so dass bereits 1992 wieder ein Umbau fällig wurde.

Die Gemeindeversammlung beschloss am 7. Juni 1991 mit 29 gegen 20 Stimmen die Bahn auf den neuesten technischen Stand zu bringen und gleichzeitig die Kapazität auf 8 Personen pro Kabine zu erhöhen.

Der Umbau umfasste vor allem den Einbau einer neuen Steuerung mit kapazitiver Zugseil-überwachung und induktiver Signalübertragung aus und in die Kabinen über das Zugseil.
Im Weiteren wurde eine hydraulische Bremsanlage eingebaut.
Dank der Tatsache, dass die Bahn 1964 bereits für ein Transportgewicht von 800 kg ausgelegt wurde, war es sehr einfach möglich, mit grösseren Kabinen die Kapazität
auf 8 Personen pro Kabine zu erhöhen.

Der Umbau kostete 630’000 Franken, abzüglich 80’000 Franken Subventionen und
100’000 Franken von der Gemeinde Wallisellen.

Die Bahn wird zur Zeit pro Jahr von ca. 12’500 Personen benützt, davon sind ca. 11’000
Auswärtige, d.h. Gleitschirm- und Deltaflieger, Wanderer, Ferienhausbesitzer, Sonnenhun-grige und Restaurantbesucher.
Diese kurze Geschichte zeigt eindrücklich den Wandel von einer reinen Landwirtschaftsbahn zu einer beliebten Ausflugsbahn.